Was jeder Gast wissen sollte, wenn er in Spanien einen Berg- oder Bergwanderführer bucht


Der Ausbildungsstandard eines Bergführers wird weltweit durch die IFMGA (Internacional Federation of Mountain Guides Associations) und die eines Bergwanderführers ist weltweit durch die UIMLA (United Mountain Leaders) festgelegt. Nicht alle Länder sind Mitglied.

https://ifmga.info/

https://www.uimla.org/

Ausbildung zum Bergwanderführer

Um in Spanien Berg Wanderführer zu werden, sind die praktischen Aufnahmeprüfungen (Eintrittstests 2 Tage) in verschiedenen Bereichen erst einmal die Voraussetzung um in die Ausbildung zu gelangen. Dann zwei Jahre Berufsschule (1200 Stunden), durch alle fachspezifischen Bereiche, Sommer und Winter Module, die der Lehrling in allen Bereichen praktisch, als auch theoretisch meistern muss, um so seinem Titel zu erlangen.

Die vom obersten spanischen Gremium zugelassenen Schulen der Berg und Bergwanderführer haben fast weltweit dieselben Kriterien, was den Standard oder auch die praktischen Prüfungen betrifft. Diese werden von einem abgeordneten Lehrer der Uimla abgenommen und zertifiziert.

In Spanien ist dies eine umfassende staatliche Fachausbildung in Berufsschulen und ist durch das Königliche Dekret RD 318/2000 festgelegt. Die Ausbildung ist anspruchsvoll, erfordert hohe Studiengebühren sowie als auch spezifisches Material.

Sie gilt für folgende Berufsausbildungen im Bergsport Bereich:

  • Skilehrer/-in
  • Bergführer/-in
  • Bergwanderführer/-in
  • Kletterlehrer/-in
  • Canyoning Guide

Bis ein Bergwanderführer einen Gast führen darf, muss er eine umfassende zweijährige Ausbildung absolvieren und erlangt erst damit die volle Fachkompetenz. Um weiterhin seinen Status zu erhalten, muss er auch an den fachspezifischen gesetzlichen Fortbildungen teilnehmen. So werden die Sicherheitsstandards aufrecht erhalten.

Jede der 17 Spanischen Autonomen Gemeinschaften hat ihre eigene Gesetzgebung im Aktivtourismus. Wanderführer die auf den Kanaren arbeiten, müssen bei der Tourismusbehörde im Aktivturismus registriert sein und eine in Spanien offiziell anerkannte und zugelassene Berufsausbildung in der jeweiligen Fachkompetenz vorweisen. Das gilt für Verantwortliches Fachpersonal und angestellte Guides. Jeder Guide muss staatlich zugelassene Rettungs und Erste Hilfekurse, eine Unfallversicherung in seiner spezifischen Fachkompetenz und Berufshaftpflicht nachweisen.

Viele der unzähligen Ausländischen, sogar deutschen Wanderführer Titel müssen in Spanien anerkannt sein, sonst ist man im Schadensfall in Spanien nicht abgedeckt.

Nur so ist der Gast im Falle eines Schadens oder Rettung durch die Versicherungen des Guides abgedeckt.

Durch die Teilnahme an einer “simplen Wandertour” stimmt er den Bedingungen zu. Ob er für die Veranstaltung bezahlt oder nicht. Es steht in der Verantwortung des Teilnehmers dies in seinem Briefing vorher abzuchecken.

Aus diesem Grund haben zugelassene Bergwanderführer ein höheres Honorar.

Alle Daten dazu finden Sie im Impressum.

In Spanien erkennen Wanderer einen autorisierten Bergwanderführer an den folgenden Abzeichen oder seinem Ausweis mit Lichtbild und Verbandsnummer

    

 

 

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